Kindergarten

STELL DIR VOR ES GIBT EINEN KINDERGARTEN UND NIEMAND WILL DORTHIN……

Brunn braucht in den nächsten Jahren mehr Kindergartenplätze. Das weiß man aber nicht erst seit heuer.

Und was macht man in der Brunner Gemeinde? Man wartet und wartet und irgendwann merkt man, dass einem die Zeit davon läuft. Also beschließt man dann einfach irgendetwas….ohne Standortanalyse, ohne Verkehrskonzept, ohne Bedarfserhebung (Seniorenheim) ohne Schadstoffprüfung, ohne geprüft zu haben ob überhaupt eine Notwendigkeit vorhanden ist (Generationenhaus) und ohne die Bevölkerung auch nur in irgendeiner Art und Weise in den Entscheidungsprozess mit einzubinden. Wie lange kann es sich Brunn, als eine der reichsten Gemeinden Österreichs, noch leisten so zu agieren?

Es stellt sich die Frage, haben die verantwortlichen Entscheidungsträgern in der Brunner Gemeinde überhaupt die nötigen Lösungskompetenz?

Oder wie kann man es sich erklären, dass im Frühjahr 2009 ein Aufschrei durch die Gemeinde ging, als man “offiziell” erfahren hat, dass der geplante Standort für den Kindergarten Goldtruhenweg kontaminiert ist? Wo doch bereits 2007, in einer von der Gemeinde Brunn(!) heraus gegebenen Broschüre, genau jenes Grundstück als Verdachtsfläche im Verdachtsflächenkataster des Umweltbundesamtes ausgewiesen wurde.

Kennen die Verantwortlichen die eigenen Publikationen nicht?

Aber noch interessanter ist die Frage – was wurde daraus gelernt?

Jetzt will man einen Kindergarten an einem Standort bauen, nur weil die Gemeinde dort ein Grundstück besitzt – muß man ernsthaft nochmals erwähnen, dass dies ohne Standortanalyse, ohne Verkehrskonzept, ohne Bedarfserhebung, ohne Schadstoffprüfung, ohne geprüft zu haben ob überhaupt eine Notwendigkeit vorhanden ist und ohne die Bevölkerung auch nur in irgendeiner Art und Weise in den Entscheidungsprozess mit einzubinden? Und dann ist hier noch die Sache mit dem kontaminierten Grundstück.

Diesmal ist aber nicht nur eine mögliche Kontaminierung des Grundstücks ebenfalls noch nicht geklärt; diesmal liegt der Standort sogar nur rund 50m neben die A21, eine der meistbefahrenen Straßenabschnitte Österreichs! Ist es zu verstehen, dass hier Kinder aufwachsen sollen obwohl genügend andere, wesentlich besser geeignete Standorte zur Verfügung stehen? Oder ist es zu verstehen, dass an diesem Standort zusätzlich ein Seniorenheim gebaut werden soll. Wo sind die Zahlen der Bedarfserhebung, die zu dieser Entscheidung geführt haben? Oder gibt es die vielleicht gar nicht? Wo ist die Infrastruktur für die Senioren, wo sollen diese einkaufen gehen? Ist es zu verstehen, dass außerdem ein „Generationenhaus“ entstehen soll, in dem auch noch Jungfamilien an der Autobahn angesiedelt werden sollen? Hat sich irgendjemand von jenen Gemeinderäten, die diese Entscheidung getroffen haben überhaupt Gedanken dazu gemacht?

Dies ist leider kein Faschingsscherz sondern leider Brunner Realität!