Verkehrssituation in der Heide-Wolfholz-und Kellerbergsiedlung


Schon seit 2001 gibt es Proteste der Anwohner gegen die zunehmende Verkehrsflut in der Heide-Wolfholz-und Kellerbergsiedlung.

Wussten Sie, dass durchschnittlich rd. 3.900 Autos pro Wochentag (das sind rd. 260 Autos pro Stunde) in unserer Siedlung verkehren? Davon sind rd. 3.150 (also über 80%) sogenannte Durchfahrer, welche unsere Siedlung als Schleichweg von Brunn bzw. Wien benutzen. Gegen diese Schleichwegbenutzer richten sich unsere Forderungen.

Wussten Sie, dass in Sommermonaten rd. 200 Moped- und Motorräder pro Wochentag durch die Siedlung, davon rd. 140 Durchfahrer, fahren?

Das Problem liegt also nicht, wie von den Gemeindepolitikern behauptet in dem Verkehr aus der Siedlung, sondern bei den Schleichwegbenutzern. Seitens der Gemeinde wurde zwar vor Jahren ein LKW Fahrverbot ausgesprochen, nur die Frage ist: Wem kümmert es?
Eine 40 km/h Zone ist zwar sinnvoll, aber wenn diese niemand kontrolliert, ist sie wirkungslos.

Ein weiteres akutes Problem in unserer Siedlung ist der Lärmsituation. Seitens des Landes Niederösterreich wurde uns bestätigt, dass die Lärmschutzwand an der B12a nun mehr 30 Jahre alt ist und ihre Wirkung verloren hat. Kommentar des Landes: “Der Hauptlärm kommt von der A21, wenden sie sich an die Asfinag”.
Also wurde sich an die Asfinag gewendet. Kommentar der Asfinag: “Ohne Land Niederösterreich und der Gemeinde machen wir gar nichts”. Also auf zur Gemeinde. Erster Kommentar: ” Wir haben keine finanziellen Mittel”. Nun mehr soll es aber doch im August Gespräche mit der Asfinag geben.
Eine bemerkenswerte Tatsache ist, dass in ganz Brunn entlang der A21 Lärmschzuwände bestehen, bei der Heide- und Wolfholzsiedlung nur teilweise. Weiter fahrend Richtung Wien schützt man vor allem den Adler und den Hofer Markt.

Dazu passt sehr gut ein Mail eines Brunner Gemeinderates:

“Danke für ihre Information, Verkehr ist ein eigenes Problem, jeder macht ihn und keiner will ihn. Nun das soll nicht heißen dass man alles hinnehmen muss, sondern es ist die Pflicht der Gemeinde die Anliegen der Bewohner ernst zu nehmen und nach Lösungen zu suchen. Ich selbst habe ja vor vielen Jahren miterlebt wie in der Heide und Wolfholzsiedlung Vorschläge erarbeitet wurden die dann aber alle in der Schublade verschwanden. Ähnlich ist es ja mit den sogenannten Verkehrskonzepten, ich habe in meiner langjährigen Tätigkeit bereits vier erlebt wovon kaum etwas umgesetzt wurde. Es ist immer einfacher nichts zu Verändern und die Sache tunlichst Einschlafen zu lassen. Veränderung heißt Entscheidung und das bringt natürlich nicht nur Zustimmung sondern auch Kritik. Diese ist in der Politik nicht sehr beliebt und in Brunn versucht man seit Jahren diesem Problem aus dem Weg zu gehen”.