Die Gemeinde nimmt ihre Verantwortung nicht wahr!


Dies kann man jetzt ruhigen Gewissens behaupten. Hat doch der Bürgermeister in der Volksanwaltsendung vom 12.2. auf die Frage des Redakteurs: “Gibt’s Handlungsbedarf von Ihrer Seite? Haben Sie Möglichkeiten da etwas zu lösen? Es war von einem Erdwall die Rede möglicherweise, möglicherweise kann man einen Zaun aufstellen. Ich meine, solche Probleme gab es ja schon öfter – haben Sie hier Möglichkeiten zu helfen, das Problem zu lösen?” – noch großmundig behauptet:

“Na selbverständlich! Es ist momentan nur so, dass ja ein Berufungsverfahren läuft, das heißt wir müssen die Entscheidung des Gemeindevorstandes abwarten – aber natürlich gibt’s Lösungen. Wir haben ja schon viel gemacht, bitte. Wir haben einen 5 Meter Grünstreifen gewidmet – sie haben das gesagt. Wir werden den natürlich begrünen. Einen Zaun muß es sowieso geben. Wir werden in diesem Grünstreifen auch keine Spielgeräte aufstellen. Also – wir nehmen ja sehr wohl unsere Verantwortung wahr. Einen Erdwall halte ich für eine nicht so gute Idee – da rennen die Kinder nur wieder rauf und schauen erst wieder in den Garten – was auch nicht unser Interesse ist.”

Antwort des Redakteurs: ” Ja aber bitte immerhin reden wir jetzt schon von Vorschlägen zu Lösung!

DENKSTE – zu früh gefreut Herr Redakteur. Wir sind schließlich in Brunn – das heißt folgendes:

1. Der Grünstreifen wurde natürlich nicht begrünt – außer man bezeichnet eine öde Rasenfläche als Begrünung.

2. Ein Zaun wurde natürlich auch nicht errichtet.

3. Die Spielgeräte stehen natürlich in dem 5 Meter Grünstreifen.

Wie die Versprechungen des Herrn Bürgermeisters aussehen, sieht man am Besten auf diesen Bildern:

a. der “begrünte” Grünstreifen

b. der “neu errichtete Zaun” – dies ist ein Suchbild, denn hier ist kein Zaun errichtet worden.

c. die 5m Grenze “ohne Spielgeräte”

Und was sagt Vizebürgermeisterin Skala dazu? Na wie üblich gar nichts – schließlich müßte man ja dann mit den Bürgern reden – und das liegt ihr ja so überhaupt nicht….